Sobooks – Das Literarische Quartett 2.0

Sobooks ( Kurzform für Social Books ) ist, wie der Name vielleicht erahnen lässt, eine Social Plattform für Bücher, besser gesagt für digitale Bücher, besser gesagt für E-Books. Die Tatsache, dass es in Deutschland alleine über 25 Millionen Menschen gibt, die Facebook benutzen, und mindestens ebenso viele Büchern wie Shades of Grey, Feuchtgebiete oder Twilight gelesen haben, hat zur Entstehung der Plattform beigetragen.

Auf dieser soll es in naher Zukunft ( momentan befindet sich das Projekt in der Beta-Phase ) möglich sein, E-Books zu kaufen, zu lesen und darüber hinaus mit anderen Lesern über diese zu diskutieren. Gedanken können so zu einzelnen Seiten oder Textpassagen ausgetauscht, und von anderen kommentiert, werden. Social Reading heißt das Buzzword, und bedeutet nichts anderes, als das man sich beim Lesen mit anderen austauschen kann und das in sozialen Netzwerken. So ist es bei Sobooks möglich Zitate und Kommentare direkt aus Büchern heraus auf Facebook und Co zu teilen. Sobooks ist also quasi eine digitale Lese- und Diskussionsrunde sowie Buchhandlung und Marktplatz. Des Weiteren ist Sobooks ein eigenständiger Verlag, welcher in Zukunft das ein oder andere Buch selber herausbringen wird. Die ersten Bücher, die den momentanen Benutzern zur Verfügung stehen, werden von Partnerverlagen bereit gestellt, das Anmelden und Mitmachen ist in der Beta jedoch erst einem kleinen Kreis von Auserwählten erlaubt.
Die Idee zu dem Konzept hatte der bekannte Blogger Sascha Lobo gemeinsam mit einigen weiteren bekannten Personen wie Christoph Kappes.

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Bücher können komplett im Browser gelesen werden, Epub und PDF Versionen ist jedoch ebenfalls verfügbar, sodass man seine E-Books weiterhin auf einem Endgerät wie dem Kindle lesen kann. Dies ist sehr nützlich, da es noch keine Smartphone App gibt, allerdings soll es auch diese früher oder später geben.

Meiner Meinung nach ist sowohl die Idee hinter Sobooks, als auch die bisherige Umsetzung sehr gut und werden sicherlich Erfolg haben. Leider bin ich persönlich kein Freund von digitalen Büchern, sprich E-Books, und würde mir eventuell eine Möglichkeit wünschen, dass man bei dem Erwerb eines “richtigen”, physischen Buches die digitale Version ebenfalls bereitgestellt bekommt. Sicherlich ein Wunschgedanke, welcher nicht umsetzbar ist, für mich, und sicherlich auch für weitere Buchfreunde, jedoch vielleicht ich die einzige Chance am digitalen, literarischen Quartett teilzunehmen.

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Für mehr Details und Hintergrundinformationen, wie es denn tatsächlich zur Entwicklung kam, gibt es auf faz.net ein schönes Interview mit Sascha Lobo.